Kräuter und Winterschutz

Winterharte Kräuter

Kräuter sind winterhärter als man denkt, wenn…

…Sie einige Voraussetzungen berücksichtigen. Zunächst sollten Sie natürlich eine robuste Pflanze kaufen, die stabil und gesund ist. Diese Kräuterpflanze sollte von solchem Saatgut oder von Stecklingen von Pflanzen gezogen sein, deren Standort ein ähnlich raues Klima hat wie der zukünftige Standort der Kräuter. Bei uns z.B. steht der überwiegende Teil der Pflanzen auch im Winter im Freien. Dort befinden sie sich in 350 m Höhe und einer ausge-prägten Wetterlage: viel Westwind verbunden mit Regen, viel Ostwind und pure Sonne.

Kräuterpflanzen, die solchen klimatischen Bedingungen ausgesetzt sind, benötigen Zeit, um sich zu akklimatisieren, sind dann aber recht robust. Sie haben daher zwar meist einen etwas höheren Preis, langfristig rentiert sich diese Investition aber, da die Pflanzen nicht so schnell eingehen und Sie nicht jedes Jahr neue Kräuterpflanzen kaufen müssen.

Auch Ihre Pflanzen können in der Regel ohne Probleme winterhart sein, wenn Sie diese wichtigsten Regeln beachten und Ihre Pflanzen nicht zu sehr verwöhnen.

Winterschutz

In strengen Wintern kann es trotzdem ratsam sein, empfindlichere Pflanzen wie Rosmarin zu schützen. Man kann die betreffende Pflanze mit Reisig abdecken oder mit Jute o.ä. einhüllen. Wichtig bei jeder Art von Abdeckung ist, dass Sie die Pflanze nur so lange abgedeckt lassen, wie tatsächlich Frost herrscht. Sobald der Schnee taut bzw. die Erde auftaut, bildet sich unter der Bedeckung Feuchtigkeit. Dies führt schnell zu Pilzbildung, wodurch die Pflanze absterben kann.

Diese Pflanze heißt zwar Eiskraut, wird ihrem Namen in Sachen Frosthärte allerdings nicht gerecht. Sie kann nicht im Freien überwintern.